Heribert Friedl



|
20. april 01. june 2008 |
|
title: audi_re |
|
Die Kunst riecht nach Ingolstadt Aber wie das so ist mit der modernen Kunst: Das
Klassische muss neu erfunden werden, und Friedl tut es - mittels Geruch.
Weil der olfaktorische, stärker als jeder andere Sinn des Menschen,
in dessen Sinnen eigene "Körper" schafft. Bilder, Szenarien,
Erinnerungen. Handfeste Skulpturen, nur eben virtuell. Und individuell.
"Es geht um die eigene Visualisierung. Dieser Freiraum gefällt
mir", sagt Friedl, der darum nicht verrät, wonach die an der
Stirnwand der Galerie unsichtbar angebrachte Ingolstädter Arbeit
denn nun wirklich riecht. |
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl


|
fokus bibliothek - focus library |
|
title: library_vol.01 |
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl






|
heribert friedl - surfacesobjects |
|
title: surfacesobjects Heribert Friedl - Heribert Friedl beschäftigt sich neben bildender Kunst seit 2005 unter dem Label "Nonvisualobjects" zusammen mit Raphael Moser mit dem Komponieren minimalistischer Musik. Zentrales Thema seiner Kunst ist das Riechen. In seinem Projekt "Transcomm" hat Friedl 2002 zusammen mit Peter Kollreider die Komponenten Duft-, Klang und Luftbewegungen im Sinne eines alle Sinne ansprechenden Gesamtkunstwerkes auch schon miteinander verwoben. Als einziges Sinnesorgan leitet die Nase Impulse direkt zum Gehirn. Einer der Informationswege führt vom Riechhirn direkt zum Sitz der Emotionen, in einen Hirnteil namens Mandelkern. Er gehört zum Limbischen System, einem in der Evolution sehr alten Gehirnareal. Im Mandelkern erzeugen die eintreffenden Duftinformationen blitzschnell ein Gefühl. Von allen unseren Sinnen bestimmt der Geruchssinn am direktesten unser Handeln, evoziert am erstaunlichsten die für die Kunst so wesentlichen Erinnerungen. Kein Wunder also, dass schon zahlreiche Künstlerinnen und Künstler vor Friedl Kunstwerke geschaffen haben, die auf irgendeine Weise das Riechen zum Thema haben. Der aktuellen Duftforschung sind etwa vierhunderttausend verschiedene Gerüche bekannt. Die meisten davon - nämlich 80 Prozent - werden als unangenehm empfunden, nur 20 Prozent als angenehm. Friedl beschränkt sich demgemäß nicht ausschließlich auf das dem sichtbaren Ästhetischen Analoge - das Duftende, das Angenehme. Im Rahmen des "steirischen herbst(es)" 2000 hat er im Außenbereich der Pfarrkirche St. Andrä in Graz einen mit auf die antisemitische Vergangenheit Österreichs Bezug nehmenden Raum eingerichtet, der nach verwesendem Fleisch roch. In Friedls Gesamtwerk stellen Stinken, Penetrantes uns Stark-Reiziges jedoch die Ausnahme dar. Die mehr und mehr auf nahezu jede nur erdenkliche Weise unser Sinne strapazierende Zeit seit den 1970ern, in die Heribert Friedl hinein gewachsen ist und seine Kreativität als meist die Stille zum Ausgangspunkt seiner "reduzierten" Kompositionen nehmender Musiker dürften auch für das Verständnis seiner grundlegend andersartigen Kunst wichtige Faktoren sein. Über seine musikalischen Veröffentlichen meint Friedl: "Man ist heute völlig anders konditioniert, man erträgt die Stille nicht mehr. Es ist anfangs eine Anstrengung damit verbunden, sich in diese Musik einzuhören. Aber es ist eine absolute Befriedigung, wenn sich in so einem minimalen Bereich plötzlich eine Weite auftut." Im Mittelpunkt von Heribert Friedls künstlerischen Arbeiten stehen radikal reduktive Werke. Sie bewegen sich an der Grenze der visuellen Wahrnehmbarkeit. Darauf weist ja der von Friedl geprägte Begriff "nonvisualobjects" ganz deutlich hin. Diesem Terminus implizit ist auch Friedls eigenes Verständnis seiner Duftarbeiten als "objects" - Objekte, Skulpturen, wenn man will - die sich feinstofflich und kurzlebig in der Luft ausbreiten. Bevorzugt begegnet man Friedls Kunst vornehmlich in auf den ersten Blick leeren Räumen mit scheinbar teils völlig, teils nahezu leeren Wänden. Das irritiert zunächst. Friedl hat für die Ausstellung im Trakl-Haus Wandbereiche mit zurückhaltend monochromen, transparenten Lasuren bemalt. Diese enthalten farblose, darin gelöste Duftstoffe. Die ihn selbst an Motive von Franz Graf, andererseits an Ringe oder Ornamente erinnernden Kreisformen hat Friedl als Reaktionen auf die architektonischen Rahmenbedingungen dieser Ausstellung entwickelt, in der auch Schmuckstücke gezeigt werden. Durch das exakte Ziehen der Kreise sind Wandlöcher entstanden. Dem Lasurauftrag gingen Bleistiftumrisse voraus. Beides ist bewusst sichtbar geblieben. Das betont den skizzenhaft-technoiden Charakter dieser temporären Kunstwerke. Die verschiedenen Duftstoffe der jeweiligen Dufteinheiten entfalten sich für einen flüchtigen Augenblick erst durch Reiben - d. h. durch deren Verletzung und letztlich Zerstörung. Sie als ein "Memento mori" zu interpretieren, ist jedenfalls nicht grundlegend falsch. Ganz im Gegensatz zu "konventionellen" Kunstwerken erschließen sich die künstlerischen Inhalte dieser primär bzw. auch für außervisuelle Wahrnehmbarkeit konzipierten Geruchs-Kunstwerke an den Wänden nur durch entschlossenes unmittelbares Agieren, durch Überwinden der anerzogenen distanzierten Haltung gegenüber dem musealen Kunstwerk, durch direktes darauf Zugehen, daran Reiben, daran Riechen an den zum Kunstwerk gewordenen Ausstellungs-Wänden. Das bedeutet Hemmschwellen zu überwinden. Das kann lustig sein, birgt Überraschungs- und Erlebnischarakter. Letzteres zu bewirken, ist jedoch keinesfalls die Absicht Heribert Friedls, sondern ein erfreuliches "Nebenprodukt" seiner Arbeitsweise. Mit seinen Duftarbeiten spricht Friedl zwei unserer
drei menschlichen Nahsinne an: Das Fühlen und das Riechen; der dritte
Nahsinn ist der eng mit dem Riechen verwobene Geschmackssinn, der von
Friedl höchstens assoziativ angesprochen wird. Sehen und Hören
zählen zu den Fernsinnen. Während das Auge uns auf Distanz zur
Welt hält, Haut und Hand zwar unmittelbaren Kontakt erlauben, allerdings
ohne sich je mit dieser wirklich zu vermischen, dringen Gerüche buchstäblich
in uns ein - - - wirkungsvoll. Bisher riechen elektronische Medien nicht. Wir nehmen
etwas, was weit weg ist, als etwas uns nicht Betreffendes wahr. Aufgrund
dieser Unterschätzung des Nahsinns Riechen zeichnet Sichtermann auch
kein rosiges Bild von der Informationsvermittlung rund um die digitale
Technik, etwa dem Internet, dem angeblich boomenden E-Kommerz, virtuellen
Konferenzen etc. Ihrer Theorie nach nehmen wir alles, was wir nicht riechen
können, als Abbild oder auch als Illusion wahr. Hingegen melde uns
der "Vergewisserungssinn" Riechen, ob etwas wirklich sei oder
nicht. Demgemäß werde diese Unterscheidung im Zeitalter der
Virtualität immer wichtiger. Vielleicht ist dann auch die Evolution
gefragt und reaktiviert einige unserer bereits zu zwei Dritteln verloren
gegangenen ehemals 1000 menschlichen Riechgene. Vor dem Hintergrund dieser ganz wesentlichen, unsere Welt bestimmenden und verändernden Fragen verdeutlicht sich die Aktualität des bildenden Künstlers und Musikers Heribert Friedl. Text: Michael Braunsteiner anlässlich der Ausstellung von Heribert Friedl im Traklhaus, Salzburg 2007 |
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl


|
ich fühle was, was du nicht siehst. kunst zum begreifen! |
|
title: untitled (made for admont) (english text is coming soon) |
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl

|
exhibition: förderungspreis des landes steiermark
|

|
title: on the spur of the moment the work on the spur of the moment is a
combination of different scents and sounds. both sound and scents are
non visual indicators for a visual result. by scratching on the scentfields
you can sniff the different scents. it is not important to define the
right scent. it is more important where the scent someone will bring.
and the sound itself should boost this journey. the domatic
of visual perception should be relaxed. |

|
untitled |

|
title: the aroma of the viewer the room that presents the greatest challenge to the viewers sense of smell is one in which the aroma of the viewer becomes the subject. Go into the room and ask yourself: Is it myself Im smelling or the others? With a good portion of irony, the artist has the viewers literally fil l the room and perceive themselves with all their senses. In doing so, he is questioning our `aseptic society´, in which hygienic values and concepts first neutralize, then perfume the body. Friedl associates this with a loss of identity and compares putting on a scent to putting on a mask. (Uta M. Reindl) |
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl



"mavi_verse" at bread&butter fair, berlin; 2005
sound/scent/fluorescent color/black light/water basin
|
Installation Project by Heribert Friedl for Mavi Artprojects This modern art event, Mavi Artprojects, has been held regularly since 2003 and consists of the work of young artists. Their work is shown at the Mavi stand at the Bread and Butter fashion show in Berlin and in Mavi's Berlin store. What's most unique about this art project is that the artists have been invited to created "special pieces" for these spaces. Mavi's goal is to give them the freedom to create pieces that are outside of the norm. Organized for the first time in January 2003 with the Düsseldorf artist Ulrike Kessl, his site-specific installation entitled Waldstück, Mavi Artprojects gained momentum with Dresden artist Christoph Rodde, whose work was entitled Atomized Jeans. Now the Mavi[verse] Blauer Nebel project, presented by Heribert Friedl, conveys an important turning point in regard to the abstract and immaterial visual assets on the agenda. In this installation, there is a visual portrayal of the ideals inherent in the color blue. Austrian artist Heribert Friedl first began to make a name for himself in international exhibitions, using photography, installation, sculpture and design techniques. Particularly well known for the variety of scents and fragrances he uses in his installations, Friedl's presentation in Berlin can best be described as a site-specific installation. The Mavi[verse] Blauer Nebel project is being shown in Mavi's "Eastern Travelers" '05-'06 collection. The work's basic elements include a square pool of water, music specially composed by the artist, fragrance points, and a pair of jeans with blue fluorescent stitching, which are suspended over the pool. This installation focuses on the visitors' auditory
and olfactory senses, while also paying attention to their visual sense
and their sense of touch. Friedl's work is remarkably impressive, even
though he uses such simple elements. Producing his works with a Dionysian
"creative enthusiasm" like that of Friedrich Nietzsche, the
artist's "reductionist" approach is one that we rarely encounter
in art today. The Mavi [verse] Blauer Nebel project attempts to turn visual
images into a "new language." We live in a time when artists
are encouraged to shout at the top of their lungs and make a scandal in
order to be noticed, but Heribert Friedl's installation is a work that
rises above these impositions, a "siege" that presents new horizons. |
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl

(garden) [photo by tom lamm]

(garden)

(Fischkalter)

(Fischkalter)

(Karner)
"21. künstlerbegegnung" at Stift St. Lambrecht; 2004
scent installation (garden)
(flags, impregnated with mint + lavender scent)
sound installation (Fischkalter)
(watersound, several organ pipes)
sound installation (Karner)
(processed clock sound)
with Carla Degenhardt, Franzobel,
Georg Planer, Joanna Wozny
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl


"audiovisuell" te huur 3, Vienna 2003
sound installation:
non visual objects_series_03
distance_01_03
Langackergasse - Novaragasse
vienna
with Raphael Moser, Michaela Schwentner,
Annja Krautgasser
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl


"danke für die illusionen" grat, Vienna 2003
sound installation:
non visual objects_series_03
lake (mp3 excerpt 4.76 MB)
sound/styropor
with Raphael Moser, Margit Hartnagel, Lisa
Holzer, Stefanie Wilhelm, Michael Höpfner
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl | John Norman

"continue.continue" grat, Vienna 2002
with Raphael Moser and Margit Hartnagel
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl



"good vibrations" Galerie Jette Rudolph, Berlin
2002
with Phil Argent, Marcy Freedman, Josephine
Meckseper and Marcus Sendlinger
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl


"transcommunication" dietheater Künstlerhaus, Vienna 2002
computergenerated sound - live instruments -
ventilatorsound - vocalist - mint scent
in collaboration with Peter Kollreider
| Heribert Friedl und Peter Kollreider wollen in
ihrem Beitrag zum Projekt Transcomm Verbindungsstrukturen zwischen
unterschiedlichen Aspekten der Wahrnehmung schaffen, und den Besucher mit
der Einbindung von Duft-, Klang- und Luftbewegungen konfrontierten.
Gearbeitet wird akustisch mit Musikern und Computer, optisch durch die Umgebung und dem Einsatz von Lichtstimmungen, der haptische Sinn wird durch die Bewegung von Luft angesprochen. Der Wahrnehmungskreis wird durch die Verwendung von Gerüchen geschlossen, wobei den eingesetzten Reizen im Laufe der Aufführung. unterschiedliche Gewichtung zukommt. Die Kommunikation zwischen verschiedenen Aspekten der vorhandenen Reize dient als Grundlage der Herangehensweise. So werden einerseits innerhalb der einzelnen Medien selbst, als auch zwischen ihnen, Kommunikationsstrukturen etabliert. Das Geräusch mutiert zum Klang, der Duft zur Erinnerung, etc... Als tragende Schnittstelle zwischen den Disziplinen, der Musik und der bildenden Kunst, dient ein Ventilator, der sowohl als Windmaschine, als auch als Klangerzeuger verwendet wird. Die Umdrehungsgeschwindigkeit wird als Modulationsquelle beider Sinneswahrnehmungen (Luft, Ton/Geräusch) verwendet. Der Ventilator gliedert sich somit gleichzeitig in mehrere Wahrnehmungsmodi ein und versucht als Kommunikator zu fungieren. Durch Grenzsituationen von Geräusch, Ton, Klang, Arrangement, Improvisation, sowie der erschwerten Lokalisierung der verwendeten Duftstoffe wird dem Publikum Platz für ihre Imaginationen geschaffen. Hinzu kommen vage optische Modulationen beziehungsweise der Raum selbst und haptisch nachvollziehbare Luftbewegungen, welche in Verbindung mit den restlichen Sinnesreizen ein Gesamthörfühlriechbild, einen Moment erschaffen lassen können. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der beiden Schaffenden, Heribert Friedl und Peter Kollreider, sollte ein Netz gesponnen werden, das sowohl ihnen selbst als auch den Besuchern ein intensives Erleben ermöglicht. |
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl



(the aroma of the viewer)


"Heribert Friedl" Kunstverein Arnsberg 2001
go to text: uta m. reindl
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl



"einsiedler-vorübergehend; museum folkwang essen 2001
orchid-scent on the wall, untitled, 2001
go to text: rainer fuchs (mumok)
----------------------------------------------------------------------
Heribert Friedl


"nadeir = nicht da" steirischer herbst 2k
contruction made of wood (4 m x 2 m x 2,60 m)
smell of rotting meat, untitled, 2000
|
The horrible events of the period in question are all too often regarded as part of the past, as something that no longer concerns us - there are always fewer living witnesses and we have become involved with our own (often the same) problems. The revival of rightwing and rightwing extremist tendencies in politics, economics, society and culture is again on the rise.This is why it is all the more necessary and urgent to come to terms with the tragic history of one´s own country. Along with the last remaining survivors, history loses its immediate authenticity, but the statement remains. As a descendant of this hostory, one can honour the dead by pointing out the tendencies that made such cruel deeds possible: racism, xenophobia, antisemitism, indifference....Jewish citizens who were deported, persecuted and killed in the most brutal and inhuman manner are the focus of this project. The constant smell of rotting meat, which cannot be visually perseived, is synonymous for what has happended. For the horror and suffering which these people were forced to endure and for the unimaginable and inhuman behaviour of their persecutors, which in most cases led to death. Interaction with the project, dealing with the odour, is intended as a form of consideration, a moment of reverse. Compared to what these people went throgh, dealing with this "meat odour room" is just a short challange, a momentary "persevering".
Viel zu oft werden die schrecklichen Ereignisse dieser damaligen Zeit als Teil der Vergangenheit gesehen, als etwas, das nicht mehr belastet, weil immer weniger Zeitzeugen von damals leben und wir jetzt selbst doch auch unsere eigenen (oft schon wieder die selben) Probleme haben. Das weltweite Wiedererstehen rechter und rechtsextremer Tendenzen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur ist wieder im Vormarsch. Daher ist es notwendiger und aktueller denn je, sich gerade heute mit der eigenen, so tragischen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Geschichte verliert mit ihren letzten Überlebenden zwar ihre unmittelbare Authentizität, nicht aber ihre Aussage. Die größte Ehre kann man als Nachgeborener den Toten wohl dann erweisen, wenn man wider alle Tendenzen auftritt, die solche Greueltaten erst ermöglichten: Rassismus, Fremden-, Minderheitenfeindlichkeit, Antisemitismus, Gleichgültigkeit ..... Jüdische Mitbürger, die verschleppt, vertrieben und auf menschenunwürdigste Weise vernichtet wurden, gelten als Ausgangspunkt dieser Arbeit. Ständig präsenter Geruch von verwesendem Fleisch, visuell aber nicht wahrnehmbar, gilt als Synonym für das Geschehende. Die Qualen und Leiden, welche diese Menschen ertragen und mußten, das unvorstellbare, menschenunwürdige Verhalten, das ihnen widerfahren ist und in den meisten Fällen zum Tode führte. Die Auseinandersetzung mit der Arbeit selbst, dem Ausharren im Geruch soll ein Teil einer Andacht, eines Innehaltens sein. Dieses Ausharren in diesem Fleischgeruch-Raum" ist im Gegensatz zu dem was die Menschen durchlebt haben, nur eine kurze Überwindung, ein Durchhalten" von ein paar Minuten. |